Was mich wirklich verändert hat

Persönliche Essays über kleine Situationen, ehrliche Erkenntnisse und Selbstfürsorge-Momente, die mein Leben nicht perfekt, aber ehrlicher und zyklusbewusster gemacht haben. Hier geht es um Alltag, Reisen, Energie, Routinen, Körpergefühl und darum, was passiert, wenn man aufhört, den eigenen Körper wie ein Problem zu behandeln.

Ausgeschaltetes Smartphone auf einem Laptop neben dem Text „Eine Woche Handypause: Mein Handy blieb zu Hause und ich wurde wieder erreichbar für mich“.

Ich ließ mein Handy zu Hause, und plötzlich hatte ich wieder eigene Gedanken

Eine Woche lang habe ich mein Handy immer wieder zu Hause gelassen. Nicht sieben Tage komplett, ich bin schließlich Bloggerin und keine verschwundene Hauptfigur aus einer Netflix-Serie. Aber wenn ich zum Katzensitting ging oder für eine Weile unterwegs war, blieb mein Handy dort liegen, wo es überraschend wenig Aufmerksamkeit bekam: auf meinem Schreibtisch. Am Anfang […]

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Frau sitzt entspannt auf dem Sofa und streckt sich, passend zum Blogartikel über Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen, Pausen und Selbstfürsorge im Alltag.

Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen fängt genau hier an

Neulich stand ich im Flur, mit nassen Haaren, einem halboffenen Laptop auf dem Küchentisch und einem Löffel in der Hand, den ich aus unerklärlichen Gründen mitgenommen hatte, als wäre ich auf dem Weg in eine sehr schlecht organisierte Expedition. Dann vibrierte mein Handy. Keine dramatische Nachricht. Kein Notfall. Nur eine dieser Nachrichten, die mit „Kannst

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Eine Frau sitzt ruhig mit angezogenen Knien auf einem hellen Sofa. Das Beitragsbild trägt den Text „Sich selbst zu spät glauben macht müde“ und verweist auf einen Artikel über Selbstvertrauen, Körpergefühl und ehrliche Bedürfnisse im Alltag.

Ich dachte, ich muss stärker werden. Dabei muss ich mir früher glauben

Neulich stand ich in meiner Küche und habe auf eine Banane geschaut, als könnte sie gleich eine Antwort auf mein Leben geben. Sie war schon ein bisschen zu reif, ich war schon ein bisschen zu müde, und irgendwo zwischen Kaffeemaschine, Kalender und diesem sehr dekorativen Obst kam mir ein Gedanke, der unangenehm treffsicher war: Vielleicht

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Frau sitzt allein auf einer langen Straße und blickt in die Ferne. Das Bild steht symbolisch für Wünsche, Selbstfindung und den Mut, das eigene Leben nicht länger auf später zu verschieben.

Du verschiebst nicht deine Wünsche, du verschiebst dich selbst

Neulich saß ich vor meinem Kalender, mit einem Kaffee, der schon wieder kalt war, weil ich offenbar nicht trinken kann, ohne nebenbei mein halbes Leben zu analysieren. Vor mir standen Termine, Blogideen, offene Aufgaben und dieser eine Gedanke, der nicht besonders laut war, aber unangenehm treffsicher wie als würde ich Bogenschießen üben: Wann habe ich

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21 Dinge, die ich mir nicht mehr für irgendwann aufhebe

Es ist Juni. Das halbe Jahr ist also schon wieder an uns vorbeigelaufen, als hätte es irgendwo einen Anschlusszug erwischen müssen. Ich sitze hier, schaue auf mein Vision Board und denke mir: Krass. Was ich mir in den letzten zwei, drei Jahren alles ermöglicht habe. Dinge, die früher für mich nach „irgendwann mal“ klangen, stehen

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Pastellgrüner Blog-Header von zyklusimkoffer.de mit der Frage, warum man Müdigkeit sofort persönlich nimmt. Rechts ist eine Einkaufstüte mit Müdigkeitsgesicht, Akku-Symbolen und bunten Blitz-Elementen zu sehen.

Der Moment, in dem ich aufgehört habe, meine Energie persönlich zu nehmen

Der Moment, in dem ich aufgehört habe, meine Energie persönlich zu nehmen Ich saß nach einem Shoppingtag in einem Café und war erschöpft. Nicht dramatisch erschöpft, nicht filmreif müde, nicht so kaputt, dass jemand mit einer Decke und beruhigender Musik hätte anrücken müssen. Einfach nur erschöpft. Neben mir standen zwei Einkaufstüten, vor mir ein Kaffee,

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Pastellpinker Blog-Header von zyklusimkoffer.de mit der Frage, warum man versucht, sich ständig zu verbessern, obwohl man sich eigentlich nur wieder ernster nehmen müsste. Rechts ist ein Wörterbuch-Element mit dem hervorgehobenen Wort „Story“ zu sehen.

Vielleicht musst du nicht anders werden: Gedanken zum International Being You Day

Es gibt diese Momente, in denen man merkt, dass man endgültig ein bisschen oldschool ist. Eher charmant oldschool. So die Sorte Mensch, die nicht jede Erkenntnis aus einem viralen Reel bekommt, sondern manchmal noch irgendwo sitzt, mit einer Freundin redet, herumscrollt, einen kuriosen Tag entdeckt und dann sagt: Warte mal. Darüber könnte man eigentlich schreiben.

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Pastellgrüner Blog-Header von zyklusimkoffer.de mit der Frage, warum sich der Körper wie eine Bremse anfühlt, obwohl man vielleicht zu viel von sich verlangt. Rechts steht eine minimalistische Linien-Sanduhr mit kleinem Blitzsymbol.

Ich dachte, mein Körper bremst mich. Dabei hat er nur mitgeschrieben

Ich saß mal wieder vor meinem Laptop. Kaffee neben mir, Notizbuch offen, To-do-Liste leicht größenwahnsinnig. Eigentlich hätte ich nur anfangen müssen. Schreiben. Planen. Dinge erledigen. So schwer kann das ja nicht sein, dachte mein Kopf. Mein Körper sah das anders. Er war müde. Schwer. Irgendwie langsamer als mein Anspruch. Nicht erkältet, nicht dramatisch, aber eindeutig

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Pastellgrüner Blog-Header mit der Frage „Warum plane ich meine Tage so, als wäre ich jeden Tag gleich belastbar?“ und einem Schweige-Emoji mit gestrichelter Linie als Symbol für eine ehrliche Planungs-Erkenntnis.

Was mich wirklich verändert hat: Ich plane nicht mehr gegen mich

Ich hatte früher eine sehr beeindruckende Fähigkeit: Ich konnte meinen Kalender so füllen, als hätte ich heimlich eine zweite Version von mir im Schrank hängen. Eine, die morgens motiviert aufsteht, mittags konzentriert durchzieht, nachmittags kreativ glänzt, abends noch kurz die Welt rettet und zwischendurch bitte auch noch freundlich, geduldig, sozial kompatibel und halbwegs hübsch angezogen

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