Weihnachtliches Titelbild mit drei humorvollen Weihnachtskarten in Rot, Creme und Tannengrün. Die Motive „Merry Selfcare Christmas“, „Ho Ho Hormone“ und „Christmas To-Do List“ liegen zwischen Plätzchen, Tannenzweigen und Lichterketten. Darüber steht „6 lustige Weihnachtskarten für Frauen, die nicht nur funktionieren wollen“.

Zyklus im Koffer · Christmas Edition

6 lustige Weihnachtskarten für Frauen, die nicht nur funktionieren wollen

Mit Weihnachtschaos, Ho Ho Hormone und der wunderbaren Erkenntnis, dass wir nicht auch noch an Heiligabend die Projektleitung übernehmen müssen.

Weihnachten. Die Zeit der Liebe, der Besinnlichkeit und der alljährlichen Frage, warum eigentlich niemand weiß, wo die Geschenkpapierrolle liegt, obwohl sie seit drei Wochen an derselben Stelle steht. Ich liebe Weihnachten. Wirklich. Ich könnte stundenlang durch geschmückte Straßen laufen, Weihnachtsmusik hören und mir einreden, dass ich dieses Jahr ganz bestimmt nicht erst zwei Tage vor Heiligabend die letzten Geschenke einpacke. Natürlich mit einer schönen Tasse Tee, einer kuscheligen Decke und ganz viel Weihnachtsstimmung. In meiner Vorstellung jedenfalls.

In der Realität fragt irgendjemand, wer den Kartoffelsalat macht, die Familiengruppe auf WhatsApp läuft heiß und spätestens beim dritten „Wir müssen nur noch ganz kurz …“ frage ich mich, ob der Weihnachtsmann eigentlich auch eine Beschwerdestelle hat. Und dann wären da noch unsere eigenen Weihnachtswünsche. Die melden sich nämlich leider nicht immer passend zum Familienkalender an.

Vielleicht hast du gerade richtig Lust auf Weihnachtsmarkt, Glühweinduft und stundenlanges Quatschen mit deinen Lieblingsmenschen. Vielleicht bist du aber auch schon nach dem ersten Familienbesuch bereit, dich mit einer Wärmflasche und einer Packung Vanillekipferl ins Schlafzimmer zurückzuziehen. Und dann gibt es natürlich noch diese Tage, an denen man morgens voller Weihnachtsvorfreude aufsteht und abends ernsthaft darüber nachdenkt, ob man sich für die restlichen Feiertage einfach als verschollen melden könnte.

Ich kenne zumindest mehr als eine dieser Versionen von mir. Und manche davon würden sich vermutlich nicht einmal auf einen gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch einigen können. Genau deshalb wollte ich dieses Jahr Weihnachtskarten gestalten, die nicht schon wieder so klingen, als hätte jemand die Abteilung für allgemeine Glückwünsche um Überstunden gebeten.

Du kennst sie bestimmt. Diese Karten, auf denen steht, dass man die besinnliche Zeit genießen, zur Ruhe kommen und Kraft für das neue Jahr tanken soll. Alles wunderschön. Nur müsste mir vielleicht vorher noch jemand erklären, wann zwischen Geschenkpapier, Familienbesuchen und dem fünften Weihnachtsessen diese ominöse Ruhe eigentlich stattfinden soll.

Also habe ich sechs Weihnachtskarten gestaltet, die ein bisschen besser zu meinem echten Leben passen. Mit Weihnachtschaos, Selbstfürsorge, einer kleinen Portion Zyklusbewusstsein und natürlich meinen Hormonen, die sich auch im Dezember nicht einfach kollektiv in die Weihnachtsferien verabschieden.

Eine Karte ist für die Frau, die dieses Jahr beschlossen hat, einfach mal die Weihnachtsdeko zu sein. Eine andere könnte dir beim nächsten Familienessen möglicherweise ein paar unangenehme Erklärungen ersparen. Und bei einer musste ich selbst beim Gestalten lachen, weil ich mich darin ein kleines bisschen zu sehr wiedererkannt habe. Welche das ist, verrate ich dir natürlich noch nicht. Ein bisschen Spannung muss schließlich bleiben, wenn wir schon keinen Adventskalender mit 24 Überraschungen öffnen.

Vielleicht findest du hier eine Karte für deine beste Freundin, deine Schwester oder die Kollegin, mit der du regelmäßig einen Blick austauschst, wenn mal wieder jemand eine ganz fantastische zusätzliche Aufgabe für euch hat. Oder du entdeckst eine, bei der du denkst: Die müsste ich eigentlich an mich selbst schicken.

Ich bin jedenfalls gespannt, bei welcher der sechs Weihnachtskarten du dich zuerst ertappt fühlst. Und keine Sorge: Falls es alle sechs sind, behalten wir das einfach unter uns. Also schnapp dir deinen Kaffee, Tee oder das dritte Weihnachtsplätzchen und schauen wir mal, welche Version von dir dieses Jahr Weihnachten feiert.

Eine kleine Erinnerung vorweg:
Du musst Weihnachten nicht perfekt organisieren, um schöne Feiertage zu haben. Und du musst auch nicht jeden Tag dieselbe Energie mitbringen. Genau darum geht es bei meinen Weihnachtskarten.

1. Merry Selfcare Christmas – dieses Jahr bin ich einfach die Deko

Ich finde, wir sollten die Rollen an Weihnachten gelegentlich neu verteilen. Andere dürfen kochen, organisieren und diskutieren, ob der Weihnachtsbaum drei Zentimeter zu weit links steht. Und ich? Ich sitze hübsch herum und verbreite Weihnachtsstimmung.

Diese Karte ist für alle Frauen, die sonst an tausend Dinge denken. Für die Geschenkekoordinatorinnen, Plätzchenmanagerinnen und Menschen, die sogar beim Entspannen noch überlegen, ob sie nicht schnell etwas erledigen könnten.

Mein Lieblingssatz daraus: „Dieses Jahr bin ich an Weihnachten einfach mal die Deko.“ Ein Satz, den man durchaus ernster nehmen darf, als er zunächst klingt.

2. Ho Ho Hormone – der Weihnachtsmann muss Verständnis haben

Lieber Weihnachtsmann, ich war dieses Jahr meistens lieb. An den anderen Tagen war ich möglicherweise müde, hungrig oder meine Hormone hatten ohne meine Zustimmung eine spontane Teamsitzung angesetzt. Ich finde, dafür sollte es bei der Geschenkverteilung eine Sonderregel geben.

Diese Karte ist mein kleiner Weihnachtsgruß an alle, die sich nicht ständig erklären möchten. Denn manchmal verändert sich die Stimmung, manchmal brauchen wir Ruhe und manchmal sind wir einfach genervt. Nicht jedes Gefühl benötigt eine ausführliche PowerPoint-Präsentation. Und natürlich ist nicht jede Stimmung automatisch auf den Zyklus zurückzuführen. Aber sich selbst mit etwas Humor zu begegnen, kann im Alltag ziemlich angenehm sein.

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3. Christmas To-do List – Plätzchen essen ist ein Programmpunkt

Meine Weihnachtsplanung steht dieses Jahr tatsächlich schon fest. Und nein, es handelt sich dabei ausnahmsweise nicht um eine dieser wunderschönen To-do-Listen, bei denen ich bereits beim Schreiben weiß, dass ich spätestens am zweiten Tag hinterherhinke. Ich habe mir vorgenommen, Plätzchen zu essen, Geschenke auszupacken, zwischendurch nachzuschauen, ob noch Vanillekipferl da sind und mich beim Aufräumen möglichst unauffällig in Richtung Sofa zu bewegen.

Falls mich jemand sucht, bin ich vermutlich gerade mit einer sehr wichtigen Aufgabe beschäftigt: herauszufinden, ob die Plätzchen vom Nachmittag abends immer noch genauso gut schmecken. Man muss schließlich Prioritäten setzen, findest du nicht?

Früher hätte ich wahrscheinlich selbst an Weihnachten noch überlegt, was ich alles erledigen könnte. Vielleicht schnell ein bisschen am Blog arbeiten, ein paar Dinge fürs neue Jahr vorbereiten oder wenigstens schon mal die kommende Woche planen. Ich kann das nämlich ziemlich gut: aus einem eigentlich freien Tag innerhalb von fünf Minuten einen ganz normalen Arbeitstag machen. Und dann wundere ich mich abends, warum ich mich überhaupt nicht erholt fühle.

Dabei muss ich doch nicht jede freie Stunde sinnvoll nutzen. Manchmal darf ein Tag auch einfach nur schön sein, ohne dass ich hinterher irgendetwas von meiner Liste streichen kann. Und falls an Weihnachten tatsächlich jemand wissen möchte, warum ich so unproduktiv bin, habe ich meine Antwort schon vorbereitet: Ich befinde mich in meiner festlichen Regenerationsphase. Klingt doch gleich viel professioneller als „Ich möchte einfach nur auf dem Sofa liegen und meine Ruhe haben“, oder?

4. Christmas Cycle Edition – vier Zyklusphasen treffen auf Weihnachten

Ich finde ja, Weihnachten ist manchmal schon eine ziemlich interessante Veranstaltung. An einem Tag freue ich mich riesig darauf, meine Familie zu sehen, stundenlang zu quatschen, Weihnachtsmusik zu hören und am liebsten jeden einmal zu umarmen. Und an einem anderen Tag reicht mir schon die Vorstellung, dass beim Weihnachtsessen wieder alle gleichzeitig reden, jemand zum dritten Mal fragt, was ich nächstes Jahr so vorhabe und ich mir überlege, ob es wohl auffallen würde, wenn ich mit einem Teller Vanillekipferl für eine halbe Stunde verschwinde. Am besten irgendwohin, wo niemand auf die Idee kommt, mir noch schnell eine Frage zu stellen. 

Seit ich mich intensiver mit meinem Zyklus beschäftige, versuche ich genau auf solche Dinge ein bisschen mehr zu achten. Früher hätte ich mir wahrscheinlich eingeredet, dass ich mich gefälligst freuen soll, schließlich ist Weihnachten und die ganze Familie kommt zusammen. Mittlerweile frage ich mich eher, worauf ich eigentlich gerade Lust habe. Denn ich merke durchaus, dass es Tage gibt, an denen ich viel unternehmen möchte und andere, an denen mir schon mein eigener Terminkalender zu gesellig ist. Das muss nicht immer mit meinem Zyklus zusammenhängen, aber ihn besser kennenzulernen hat mir geholfen, meinen Körper überhaupt bewusster wahrzunehmen.

Und genau deshalb wollte ich diese Weihnachtskarte gestalten. Ich finde nämlich, zyklusbewusst zu leben bedeutet nicht, dass ich jetzt erst einmal ausrechnen muss, in welcher Zyklusphase Heiligabend stattfindet, um anschließend zu entscheiden, ob ich Kartoffelsalat essen oder meine Verwandtschaft besuchen darf. Stellt euch mal vor, ich würde beim Weihnachtsessen verkünden: „Tut mir leid, ich bin gerade in der Menstruationsphase, die Bescherung müssen wir leider verschieben.“

Ich glaube, spätestens dann würde meine Familie endgültig an meinem neuen Hobby zweifeln. Mir geht es vielmehr darum, nicht automatisch alles mitzumachen, nur weil es im Kalender steht oder andere es erwarten. Vielleicht bleibe ich dieses Jahr bis Mitternacht sitzen, weil es einfach schön ist. Vielleicht gehe ich aber auch früher nach Hause, ziehe meinen Schlafanzug an und genieße den Rest des Abends mit einem Weihnachtsfilm. Beides kann ein richtig schönes Weihnachten sein. Und ganz nebenbei: Es gibt meines Wissens nach auch keinen Preis für die Frau, die an den Feiertagen am längsten gute Laune hatte.

5. Christmas Survival Guide – falls ich plötzlich verschwinde

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir an Weihnachten aussieht, aber bei uns kann es durchaus mal vorkommen, dass gefühlt zwölf Menschen gleichzeitig reden, nebenbei jemand den Fernseher lauter stellt und spätestens beim Weihnachtsessen die ersten Fragen aufkommen, was man denn nächstes Jahr so vorhat. Natürlich alles lieb gemeint. Aber manchmal denke ich mir auch: Können wir vielleicht erst mal in Ruhe die Kartoffeln aufessen, bevor wir meine komplette Lebensplanung für 2027 besprechen? 

Und versteht mich nicht falsch, ich verbringe wirklich gerne Zeit mit meiner Familie. Ich freue mich auf die gemeinsamen Gespräche, das Essen und darauf, alle wiederzusehen. Nur kommt irgendwann dieser Moment, an dem ich merke, dass mir das alles gerade ein bisschen viel wird. Früher wäre ich wahrscheinlich trotzdem sitzen geblieben, weil ich nicht unhöflich wirken wollte. Mittlerweile finde ich es aber völlig in Ordnung, einfach mal kurz zu verschwinden. Vielleicht in die Küche, um mir noch ein Plätzchen zu holen, vielleicht für ein paar Minuten an die frische Luft. Hauptsache, ich muss gerade niemandem zuhören und auch selbst nichts erzählen.

Das Lustige daran ist ja, dass man sich manchmal nicht einmal unbemerkt eine kleine Pause gönnen kann. Kaum ist man fünf Minuten weg, kommt schon jemand und fragt: „Ist alles in Ordnung? Bist du sauer?“ Nein, ich bin nicht sauer. Ich wollte einfach nur kurz meine Ruhe haben. Ich verspreche auch, dass ich wiederkomme. Spätestens wenn es Nachtisch gibt. 

Genau für solche Momente habe ich diese Weihnachtskarte gestaltet. Und ich glaube, die eignet sich besonders gut für die Freundin, mit der man sich auf einer Familienfeier nur kurz anschauen muss und sofort weiß, was die andere gerade denkt. Vielleicht sollte man sich die Karte auch einfach selbst schenken und an Weihnachten gut sichtbar aufstellen. Dann weiß wenigstens jeder Bescheid, wenn man plötzlich mit einem Vanillekipferl in der Hand verschwunden ist.

6. Christmas Travel Edition – meine Bedürfnisse reisen mit

Natürlich darf bei Zyklus im Koffer eine Weihnachtskarte übers Reisen nicht fehlen. Wobei ich ja finde, dass Weihnachten und Reisen eine ziemlich interessante Kombination sind. Man freut sich wochenlang auf ein paar schöne Tage, sucht sich vielleicht noch einen Weihnachtsmarkt aus, überlegt, was man alles unternehmen könnte, und ehe man sich versieht, ist der Urlaub schon wieder so vollgepackt, dass man eigentlich noch einen zweiten Urlaub braucht, um sich vom ersten zu erholen. 

Ich kenne das von mir selbst ziemlich gut. Vor einer Reise habe ich meistens schon tausend Ideen im Kopf. Hier könnte man noch hinfahren, das Café sieht gemütlich aus, diesen Weihnachtsmarkt möchte ich unbedingt sehen und wenn wir schon mal dort sind, könnten wir doch eigentlich auch noch einen kleinen Abstecher machen. Klein bedeutet in meinem Kopf übrigens nicht unbedingt, dass es auch zeitlich ein kleiner Abstecher wird. Und irgendwann steht man dann mit kalten Füßen auf dem dritten Weihnachtsmarkt, hat seit Stunden nichts Vernünftiges gegessen und fragt sich, warum man eigentlich unbedingt alles an einem Tag sehen wollte.

Dabei sind es bei mir oft gar nicht die großen Sehenswürdigkeiten, an die ich mich später am liebsten erinnere. Manchmal ist es dieser eine Kaffee, den man ganz gemütlich getrunken hat, während draußen die Weihnachtsbeleuchtung angegangen ist. Oder ein Abend, an dem man einfach noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen ist, ohne schon wieder irgendwo pünktlich sein zu müssen. Ich plane meine Reisen immer noch gerne, aber ich versuche mittlerweile, nicht jede freie Stunde mit einem Programmpunkt zu belegen. Auch wenn mein innerer Reiseplaner das gelegentlich für eine völlig verschwendete Gelegenheit hält.

Und gerade wenn ich unterwegs bin, möchte ich auch meinen Zyklus nicht komplett vergessen. Vielleicht habe ich an einem Tag die energiegeladenste Motivation, stundenlang durch eine fremde Stadt zu laufen und am nächsten möchte ich lieber länger frühstücken und etwas Ruhigeres unternehmen. Das muss ich nicht schon vier Wochen vorher wissen. Ich finde es viel angenehmer, wenn der Reiseplan auch noch funktioniert, wenn ich spontan etwas ändern möchte.

Deshalb passt diese Weihnachtskarte für mich so gut zu Zyklus im Koffer. Sie erinnert mich nämlich ein bisschen daran, dass ich zwar warme Socken, Ladekabel und gefühlt den halben Kleiderschrank einpacken kann, aber meine eigenen Körpergefühle bitte nicht zu Hause lassen sollte. Die dürfen inzwischen ganz selbstverständlich mitreisen. Und das Beste daran: Sie wiegen nichts und kosten auch keinen Aufpreis fürs Handgepäck. 

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Falls du dieses Jahr über Weihnachten verreist oder einen Weihnachtsmarkttrip planst, habe ich auch dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben. Mit meinen persönlichen Erfahrungen aus Wien, einer Packliste und Ideen für einen Reiseplan, in dem tatsächlich noch Platz für Pausen bleibt.

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Weihnachtskarten mit Humor – und warum ich sie selbst gestaltet habe

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich mir manche Weihnachtskarten anschaue, frage ich mich schon, ob die Menschen, die diese Sprüche schreiben, jemals ein ganz normales Weihnachtsfest mit ihrer Familie und ihren Freunden erlebt haben. Da ist immer alles friedlich, besinnlich und voller Harmonie. Bei uns gehört aber auch mal dazu, dass irgendjemand die Plätzchen schon vor Heiligabend aufgegessen hat, man sich darüber streitet, wann es eigentlich Essen gibt, und spätestens nach dem dritten Familienbesuch die Frage aufkommt, ob man Weihnachten nicht nächstes Jahr einfach im Schlafanzug verbringen könnte. 

Deshalb wollte ich dieses Jahr mal Weihnachtskarten gestalten, die ein bisschen mehr nach dem echten Leben klingen. Ich mag schönen besinnlichen Weihnachtswünsche wirklich gerne, aber ich finde, man darf dabei auch ruhig mal lachen. Gerade mit einer Freundin, die einen gut kennt und sofort versteht, was mit „Ich bin dieses Jahr einfach mal die Weihnachtsdeko“ gemeint ist.

Dafür muss ich auch nicht erst erklären, was Selbstfürsorge bedeutet. Die weiß wahrscheinlich sowieso schon, dass ich mich gerne mit einem Kaffee zurückziehe, wenn mir alles zu viel wird und dass meine Vorstellung von einem entspannten Nachmittag manchmal einfach nur daraus besteht, dass niemand etwas von mir möchte.

Beim Gestalten der sechs Karten hatte ich jedenfalls ziemlich viel Spaß. Ich habe mit unterschiedlichen Weihnachtsmotiven herumprobiert, Schriften wieder geändert, weil sie irgendwie doch nicht gepasst haben und zwischendurch selbst über meine Sprüche gelacht. Besonders bei der Karte mit dem Weihnachtsmann und den Hormonen musste ich schmunzeln. Ich finde nämlich, dass man sich selbst und seine Launen manchmal auch einfach mit ein bisschen Humor nehmen darf, statt gleich alles zu hinterfragen.

Und vielleicht ist das auch mein persönlicher Weihnachtswunsch für dieses Jahr: Dass wir uns nicht schon wieder vornehmen, alles besonders schön, harmonisch und perfekt zu machen. Ich möchte lieber Weihnachten erleben, wie es eben kommt. Mit gutem Essen, schönen Gesprächen, vielleicht auch mal einer kleinen Diskussion und vor allem mit genügend Zeit, um die Dinge tatsächlich zu genießen. Und wenn ich zwischendurch beschließe, einfach nur dekorativ auf dem Sofa zu sitzen, dann ist das eben mein Beitrag zur festlichen Atmosphäre. Irgendjemand muss diesen Job schließlich auch übernehmen. 😂

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Und was wäre Weihnachten ohne die passende Musik?

Du kannst natürlich deine Weihnachtskarten in absoluter Stille gestalten. Ich persönlich finde aber, dass ein bisschen Weihnachtsmusik dazugehört. Wobei ich nach der dritten Wiederholung desselben Weihnachtshits durchaus bereit bin, über Alternativen zu verhandeln.

Wenn du noch Musik für deinen gemütlichen Weihnachtsnachmittag suchst, findest du in meinem Beitrag über Christmas-Songs weitere Ideen.

Weiterlesen: Meine Christmas-Songs für die Weihnachtszeit →

Häufige Fragen zu meinen Weihnachtskarten

Kann ich die Weihnachtsgrüße für meine eigenen Karten verwenden?

Du kannst dich von den Ideen für deine privaten Weihnachtsgrüße inspirieren lassen und eigene persönliche Wünsche daraus machen. Die vollständigen Designs und Illustrationen sind nicht zur kommerziellen Weiterverwendung gedacht.

Was macht eine Weihnachtskarte zyklusbewusst?

Für mich bedeutet das, dass sie Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse, Stimmung und Energie vermittelt. Ohne komplizierte Regeln und ohne die Erwartung, an jedem Feiertag gleichermaßen gesellig, leistungsfähig oder gut gelaunt sein zu müssen.

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Mein Fazit: Weihnachten muss nicht perfekt sein, um schön zu werden

Ich glaube, ich habe beim Gestalten dieser sechs Weihnachtskarten mindestens genauso oft gelacht, wie ich die Schriftarten in Canva geändert habe. Und das waren einige Male. Besonders bei dem Spruch mit der Weihnachtsdeko dachte ich mir irgendwann: Eigentlich wäre das doch mal ein ziemlich guter Plan für Heiligabend. Einfach gemütlich auf dem Sofa sitzen, Plätzchen essen, die Weihnachtsmusik laufen lassen und ausnahmsweise nicht diejenige sein, die noch schnell irgendetwas erledigen muss.

Ich liebe Weihnachten wirklich, aber manchmal machen wir uns aus diesen paar Feiertagen auch ein riesiges Projekt. Da wird wochenlang geplant, eingekauft, dekoriert und überlegt, ob auch wirklich jeder zufrieden ist. Und wenn dann endlich Heiligabend ist, sind wir manchmal so beschäftigt, dass wir kaum dazu kommen, uns über das zu freuen, worauf wir uns die ganze Zeit vorbereitet haben. Dabei erinnert sich später wahrscheinlich sowieso niemand mehr daran, ob die Servietten farblich zu den Christbaumkugeln gepasst haben. An den Abend, an dem alle zusammen am Tisch saßen und über irgendeinen völligen Blödsinn lachen mussten, dagegen schon.

Deshalb nehme ich mir dieses Jahr vor, Weihnachten einfach ein bisschen entspannter anzugehen. Vielleicht klappt das sogar. Vielleicht erwische ich mich aber auch wieder dabei, wie ich fünf Dinge gleichzeitig erledigen möchte und nebenbei überlege, ob ich nicht noch schnell etwas für meinen Blog machen könnte. Man kennt sich ja mittlerweile. 😅 Aber wenn es so weit ist, werde ich mich hoffentlich an meine eigene Weihnachtskarte erinnern. Und falls mich dann jemand fragt, ob ich noch irgendwo helfen kann, sage ich vielleicht tatsächlich: „Tut mir leid, ich bin heute schon als Weihnachtsdeko eingeplant.“

Frohe Weihnachten. Ganz in deinem Rhythmus. ♡