Selfcare-Korb für Periodentage mit Kuschelsocken, Unterwäsche, Notizbuch und einer Tasse Tee daneben. Aufschrift: „Für alles ein DIY. Jetzt bist du dran.“

Für die Küche ein DIY, für die Reise eine Packidee und für irgendeine Schublade findet sich bestimmt auch noch eine kreative Lösung. Ich mag so etwas. Nur irgendwann kam mir der Gedanke: Für alles fällt mir ein, wie ich es schöner oder praktischer machen könnte. Und meine eigene Auszeit? Die darf offenbar zwischen zwei Aufgaben stattfinden, wenn zufällig noch Zeit übrig ist. Ehrlich gesagt eine etwas fragwürdige Betreuung. Also wollte ich auch dafür ein DIY: einen Selfcare-Korb für Periodentage. Ein paar vertraute Dinge zusammenstellen, die ich gern griffbereit hätte. Wenn selbst Ladekabel eine Reisetasche bekommen können, müsste für meine Pause doch wenigstens ein Körbchen drin sein.

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Ein Korb für mich. Ausnahmsweise ohne weiteren Arbeitsauftrag.

Das Schöne an der Idee ist für mich dieser kleine Perspektivwechsel. Beim Packen für eine Reise überlegen wir ganz selbstverständlich, was wir später brauchen könnten. Ersatzwäsche? Dabei. Kopfhörer? Eingepackt. Irgendetwas für den unwahrscheinlichen Fall, dass mitten im Urlaub sämtliche Geschäfte verschwinden? Sicherheitshalber auch dabei.

Für einen anstrengenden Tag zu Hause kann ich genauso vorausdenken. Was wäre angenehm, wenn ich gerade keine Lust habe, erst durchs Schlafzimmer, dann ins Bad und anschließend noch einmal zurückzulaufen, weil natürlich der eine Gegenstand fehlt, wegen dem ich überhaupt aufgestanden bin?

Genau dafür ist der Korb gedacht. Gewohnte Periodenprodukte, etwas Bequemes, eine Kleinigkeit zum Genießen und vielleicht eine Nachricht an mich selbst. Er muss weder voll noch farblich abgestimmt sein. Ich möchte schließlich keine kleine Ferienwohnung für meine Socken einrichten.

Und je nachdem, wie es dir während deiner Periode geht, sieht deine Version anders aus. Vielleicht möchtest du aufs Sofa, vielleicht brauchst du vor allem praktische Dinge für deinen normalen Alltag. Bevor aus der Idee die nächste Einkaufsliste wird, würde ich deshalb erst einmal zu Hause schauen. Vermutlich wartet dort schon einiges auf seinen Einsatz.

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Zuerst braucht meine Pause eine Adresse

Ich würde mit dem Behälter anfangen. Sonst liegen am Ende fünf gemütliche Dinge auf dem Tisch und ich habe erfolgreich eine neue Ansammlung hergestellt. Davon besitzt man meistens schon ausreichend. Ein vorhandener Korb wäre praktisch, ein Schuhkarton funktioniert genauso.

Falls dich jetzt innerlich jemand darauf hinweist, dass ein Schuhkarton nicht besonders nach Selfcare aussieht: Man könnte ein Tuch hineinlegen. Man könnte ihn aber auch einfach benutzen. Seine bisherige Berufserfahrung mit Schuhen schließt einen Wechsel in die Pausenbetreuung nicht aus.

Wenn du ohnehin einen suchst, wäre ein Korb wie dieser* eine mögliche Variante. Entscheidend ist, dass er an deinen Platz passt und sich leicht tragen lässt.

Vielleicht steht deine Verpackung längst zu Hause:

Gemütlichkeit hat bei mir keinen Dresscode

Beim Gedanken an den Inhalt komme ich ziemlich schnell zu Socken. Wobei: Sie müssen weich sein, nicht fotogen. Ich finde, wir machen es uns manchmal erstaunlich kompliziert mit Dingen, die eigentlich angenehm werden sollten. Da soll selbst die Pause aussehen, als könnte gleich jemand ein Titelbild davon machen.

Meine Vorstellung ist deutlich weniger anspruchsvoll: nichts, was kneift, etwas Weiches in Reichweite und eine Decke, die groß genug ist, um nicht bei jeder Bewegung neu verhandelt werden zu müssen. Wenn die neben dem Korb liegt, zählt das übrigens auch. Wir müssen sie nicht hineinfalten, bis der Korb um Hilfe ruft.

Als Ergänzung passen Socken wie diese*. Vielleicht liegen deine persönlichen Lieblingssocken aber schon in der Schublade und fragen sich, warum wir überhaupt noch weitersuchen.

   Das könnte zusätzlich für Gemütlichkeit sorgen:

Zwischen Kuschelsocken und Tee darf es praktisch werden

Natürlich dürfen auch die Perioden-Basics mit hinein. Die sind vielleicht weniger dekorativ als eine liebevoll platzierte Tasse, haben dafür aber einen ziemlich klaren Nutzen. Ich würde saubere Ersatzwäsche und meine gewohnten Produkte geschützt in einen kleinen Beutel legen. Dann muss sich die Unterhose nicht mit den Keksen eine Wohngemeinschaft teilen. Wenn deine Sachen im Bad bereits perfekt liegen, lass sie dort. Es wäre etwas absurd, erst ein Ordnungssystem zu bauen und anschließend seine eigenen Binden zu suchen, weil man jetzt besonders gut organisiert ist.

Falls Periodenunterwäsche für dich infrage kommt, wäre ein Periodenunterwäsche-Set aus Baumwolle wie dieses* eine Idee zum Anschauen. Achte beim konkreten Set auf Materialzusammensetzung, Saugstärke und Pflegehinweise.

Deine gewohnte Ausstattung darf mit:

Der Snack muss kein Bewerbungsgespräch bestehen

Spätestens beim Thema Genuss würde ich aufpassen, dass aus der gemütlichen Idee nicht doch ein Selbstoptimierungsprojekt wird. Plötzlich liegt da ein Snack, den man eigentlich gar nicht mag, aber der sehr überzeugend nach einem besseren Leben aussieht. Ich würde lieber etwas wählen, worauf ich mich tatsächlich freue. Schokolade, Kekse oder Salzstangen. Dazu vielleicht Tee. Und dann wäre es schön, den auch zu trinken, solange er noch als warmes Getränk durchgeht. Ich stelle mir vor, dass genau darin die eigentliche Herausforderung liegt: Die Pause beginnt nicht damit, dass alles bereitsteht. Irgendwann muss ich mich auch hinsetzen.

Für die Teepause könntest du dir einen Auszeittee wie diesen* anschauen. Wähle nach Geschmack und passenden Zutaten. Dein vorhandener Lieblingstee darf selbstverständlich ebenfalls einziehen.

Weitere kleine Freuden ohne Einkaufspflicht:

Und was mache ich dann mit meiner Pause?

Hier könnte die Geschichte eine sehr typische Wendung nehmen: Korb fertig, Tee bereit, jetzt noch schnell einen Podcast hören, drei Seiten journaln und nebenbei herausfinden, was ich wirklich vom Leben will. Das glaubt mir keiner, wie schnell aus einer freien halben Stunde gedanklich ein kleines Fortbildungsprogramm werden kann.

Deshalb würde ich bewusst etwas hineinlegen, das ich benutzen darf, aber nicht benutzen muss. Ein Buch ist kein Leseauftrag. Ein Notizheft muss nicht am selben Abend meine Persönlichkeit dokumentieren. Vielleicht bleibt beides zu. Dann habe ich eben kurz gesessen. Die Pause wird dadurch nicht nachträglich ungültig.

Worauf hättest du wirklich Lust?

Das persönlichste Stück im Korb kostet einen Zettel

Für andere fällt uns oft etwas Liebes ein. Eine Nachricht, ein kleiner Gruß, ein „Mach langsam, du hast gerade viel um die Ohren“. Bei uns selbst klingt das manchmal eher nach: Du sitzt doch schon seit zehn Minuten. Ich möchte deshalb eine kleine Karte dazulegen.

Keine, die mir in geschwungener Schrift erklärt, wie ich heute meine beste Version werde. Die hat für heute frei. Eher ein paar Worte von dem Ich, das gerade Zeit zum Vorbereiten hat, an das Ich, das später froh ist, nicht auch noch an alles denken zu müssen. Das ist für mich der eigentliche Gedanke hinter diesem Korb.

Hey du, bevor du jetzt noch schnell irgendetwas erledigst: Setz dich erst einmal hin. Ja, auch mit der Wäsche im Hintergrund. Die gehört offenbar inzwischen zur Einrichtung. Nimm dir etwas aus dem Korb und lass den Tag kurz Tag sein. Du musst aus dieser Pause nichts machen. Ich habe dir die Sachen nicht bereitgelegt, damit du anschließend besonders leistungsfähig bist. Ich wollte einfach, dass du es ein bisschen gemütlicher hast. Liebe Grüße, dein vorausdenkendes Ich.

Oder du schreibst dir einen dieser Sätze auf:

In drei Schritten vom Gedanken zum gefüllten Korb

  1. Behälter suchen: Nimm etwas Vorhandenes, das an deinen Pausenplatz passt.
  2. Lieblingsdinge sammeln: Wähle deine Basics und ein paar angenehme Ergänzungen. Geschützt und passend lagern, die kleine Karte dazulegen.
  3. Erreichbar hinstellen: Neben Sofa oder Bett, an einen trockenen Platz. Nach der Nutzung Verbrauchtes auffüllen und Benutztes waschen.

Bitte nicht ganz hinten im Schrank einsortieren. Dort verbringen bereits genug gute Ideen ihren Lebensabend. Der Korb darf sichtbar sein, ohne im Weg zu stehen. Und nach dem ersten Ausprobieren darfst du ihn verändern. Was unbenutzt bleibt, zieht wieder aus. Wir vergeben hier keine lebenslangen Wohnrechte an ein Notizbuch.

Dein kurzer Check: Ist alles bereit?

Häufige Fragen zum Selfcare-Korb für Periodentage

Muss ich dafür etwas kaufen?

Nein. Ein vorhandener Behälter und ein paar vertraute Dinge reichen. Die vier Produktbeispiele sind optionale Ergänzungen.

Wie voll sollte der Korb sein?

Drei oder vier passende Dinge können reichen. Freier Platz ist keine Aufforderung, vorsichtshalber noch eine Kerze zu besorgen.

Funktioniert die Idee auch auf Reisen?

Ja, als kleine Stofftasche mit Basics, Ersatzwäsche, Kopfhörern und deiner Karte. Der Inhalt richtet sich nach deiner Reise.

Darf ich außerhalb meiner Periode in den Korb bei meiner Pause hineingreifen?

Natürlich. Der Korb kontrolliert weder deinen Kalender noch deine Berechtigung auf eine gemütliche halbe Stunde.

Fazit: Meine Pause bekommt endlich auch ein DIY

Am Anfang stand die Frage bei mir im Raum, warum mir für so vieles eine kleine Vorbereitung einfällt, nur für mich selbst nicht. Daraus muss jetzt kein großes Projekt werden. Ein Behälter, ein paar vertraute Dinge und ein freundlicher Zettel reichen als Anfang. Such dir ein Gefäß und leg die erste Sache hinein, die du später gern griffbereit hättest. Du kannst dabei weder eine Reihe falsch ausfüllen noch zu wenig dekorieren. Und falls es ein Schuhkarton wird: Schön, dass er nach all den Jahren im Dienst fremder Füße endlich etwas für deine Pause tun darf.

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